Elevator Talk – sich vorstellen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen

Elevator-Talk - mit Hilfe eines guten Elevator Talks einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance

Die Aufmerksamkeitsspanne von Menschen für den ersten Eindruck beträgt nur wenige Sekunden bis zu ca. 2 Minuten. Innerhalb dieser Zeit entscheidet Ihr Gegenüber, ob er das Gespräch mit Ihnen vertieft, oder nicht.

Elevator-Talk - mit Hilfe eines guten Elevator Talks einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Elevator-Talk – mit Hilfe eines guten Elevator Talks einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Diese Entscheidung ist kontextabhängig: Auf einer Cocktailparty im privaten Rahmen legt Ihr Gesprächspartner andere Maßstäbe an Sie an, als auf einer Business-Veranstaltung.

Diese offensichtlich klare Tatsache scheinen manche Selbständige gerne mal zu missachten, wenn sie im Rahmen potenzieller Kunden unterwegs sind. Bei Vorstellungsrunden höre ich oft Vorstellungen in der Länge von 15 Minuten und mehr. Sie beginnen bei der Geburt, gehen über die spannende Zeit des Kindergartens, der Schule, des Studiums, der Erklärung, warum derjenige „dies und das nun nicht mehr tut“ und so weiter. Nicht selten endet so eine Vorstellung mit der Information, dass man „Meister des Origami“ und „Liebhaber von XYZ ist“.

Warum stellen Sie sich vor ?

Bei vielen dieser langatmigen Vorstellungen frage ich mich immer wieder: „Weiß derjenige, der sich da gerade vorstellt eigentlich, warum er sich gerade vorstellt ?“.

Kürzen wir es mal ab: Bei Businessveranstaltungen geht es darum, neue Kunden für sich zu interessieren (oder Partner). Die Zielsetzung einer Vorstellung muss es also sein, potenzielle Kunden in kurzer Zeit für sich zu interessieren. Da interessiert es wenig bis gar nicht, wem Sie im Alter von vier Jahren mal eine Sandschaufel auf den Kopf gehauen haben.

Ihr gegenüber checkt in sekundenschnelle: „Brauche ich – brauche ich nicht“. Darauf sollten Sie vorbereitet sein.

Übung macht den Meister

Egal, wie Sie zu Akquise stehen, Ihren Elevator-Talk müssen Sie einfach im Schlaf beherrschen. im Folgenden gebe ich Ihnen eine Struktur an die Hand, mit deren Hilfe es Ihnen leichter fallen wird, sich im Businessumfeld vorzustellen.

Sollten Sie – wie ich – über ein breites Portfolio verfügen empfehle ich Ihnen, sich mehrere Elevator-Talks zurecht zu legen. Bei mir sind es z.B. die des „Changemanagers“ und die des „Akquise-Coaches“. Beides stimmt ja, beides mache ich… nur eben in unterschiedlichen Märkten.

Je nachdem, wo ich bin, ziehe ich den einen oder den anderen….

Struktur für einen Elevator Talk

Mit dieser recht einfachen Struktur können Sie schnell die gewünschte Aufmerksamkeit auf sich lenken. Von sehr blumigen Umschweifen wie „Ich sorge dafür, dass Sie auch im Alter noch ruhig schlafen können…“ (für Kapitalanlagen) rate ich ab. Ich finde, Sie sollten schon zu dem stehen, was Sie tun. Wenn Sie Verkäufer sind, sagen Sie, dass Sie Verkäufer sind und nicht „Berater“. Niemand will zu einem KfZ-Berater, wenn er ein Auto kauft. Alles andere ist affig und wirkt verlogen.

Benutzen Sie z.B. diese Struktur für Ihre Kurzvorstellung

  • Ich bin
  • Ich mache für Sie / ich biete Ihnen
  • Damit Sie
  • Aufforderung

Beispiel (für mich, Akquise-Coach Robert Flachenäcker)

  • Ich bin

Mein Name ist Robert Flachenäcker. Ich bin Online-Coach & Trainer und helfe Freiberuflern und selbständigen Unternehmern dabei, mehr Aufträge zu erhalten.

Online-Coach & Trainer deshalb, weil Sie meine Coachings online erhalten können.

  • Ich mache für Sie / ich biete Ihnen

Mit meiner Hilfe erschließen Sie sich über persönliche Kontakte, das Internet und Social Media Ihre Kunden und Aufträge. Zusammen sorgen wir dafür, dass Ihre potenziellen Kunden Sie bei Google & Co. finden und Ihr Telefon klingelt und Kunden Aufträge an Sie loswerden wollen.

  • Damit Sie

Dadurch verkaufen Sie Ihre Leistung 24 Stunden am Tag, an 365 Tagen im Jahr und können sich entspannt um die Bearbeitung Ihrer Aufträge kümmern, während neue hereinkommen.

  • Aufforderung

Nutzen Sie gerne die Gelegenheit, mich hier anzusprechen, wenn Sie daran interessiert sind, mehr Kunden und Aufträge übers Internet, Facebook, XING & Co. zu generieren.

So einfach geht ein Elevator-Talk ?

Ja, so einfach ist es. Wer nicht innerhalb von wenigen Sekunden eine Einordnung darüber machen kann, ob er Sie und Ihre Leistung benötigt, ist erstmal weg.

Natürlich gibt es eine zweite Chance, aber die ist viel schwerer zu ergreifen, als die erste.

Also: Quatschen Sie Ihrem Kunden kein Ohr ab und belatschern Sie ihn nicht mit unnötigen Infos aus Ihrer Kindheit sondern machen Sie sich in Kürze interessant. Wenn er erstmal angebissen hat, ist er vielleicht auch für Ihre Kindheitsgeschichte und Ihre Heldentaten im Kindergarten empfänglich.

Wer überhaupt keinen Bedarf an Ihrer Arbeit hat, der wird Sie auch nicht anrufen, wenn Sie ihn vorher in den Schlaf geredet haben.

Merke: Wer jedem gefallen will, gefällt bald niemandem mehr.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Elevator-Talk

Herzlichen Gruß

Robert Flachenäcker